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New York City Atheists Meetings Message Board › God is nothing but a horny clay figure
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from www.goerke.us/diskusionen/Kreationismus.
Im Amarna Brief EA-286 an den Pharao Echnaton beklagt Vasallenkönig Abu-Heba von Jerusalem die Überfälle der Hapiru, Vasallenkönig Yapahu von Gezer in EA-298 deren Räubereien und Prinz Pabi von Lachish schickt einen Berichterstatter. Hapiru ist kein ethnischer Stamm, sondern ein Sammelbegriff wie „canaanitische Räuberbanden“, welche beginnend ab 1000 v.C. die Schrift, die Sprache und sogar die Götzen der Phönizier kopieren und erste Kultur und Identität entwickeln. Für religiöse Forscher ist die Erkenntnis Israeliten=Hapiru undenkbar, es fehlt jede Verbindungen von Archäologie zu den biblischen Mythen. Die Hyksos kamen als Eroberer nach Ägypten und mussten nach 108 Jahren geschlagen abziehen. Das Räubertum der Hapiru wird biblisch als göttlicher Befehl verklärt um Städte niederzubrennen, Männer, Frauen und Kindern zu erschlagen und jeden Besitz zu rauben. Das machen andere Völker auch, ohne göttlichen Auftrag als Entschuldigung. Ebla (Tell Mardikh/Syrien) war ein Stadtstaat, der ab 3000 v.C. existierte und 2450–2200 v.C. eine Blütezeit hatte. Die Stadt war von einer Mauer umgeben mit einer Zitadelle im Zentrum. Wahrscheinlich hat Sargon, König von Akkad, die Stadt zerstört. Sie erreicht von 1850–1600 v.C. erneut Bedeutung, die Einwohner unter König Ibbit-Lim nennen sich die Amoriter. Der Hethiterkönig Hattusilis I zerstört Ebla und beendet dessen Blütezeit. Neben Eblaitisch wurde Akkadisch als Sprache genutzt, im Palast findet man an die 20.000 Keilschrifttafeln, davon etwa 80% in sumerischer Keilschrift. Viele Götter und Namen in der Bibel gehen auf eblaitische Worte zurück wie Yah/Yahweh, Adamu/Adam, h’àwa /Eva, Abarama/Abraham, Bilhah, Ishmael, Isûrael, Esau, Mika-el/Michael, Saul, David usw. Der antike Stadtstaat Ugarit (Ras Shamrah/Syrien 6 km nördlich Latakia) war seit 7000 v.C. besiedelt und hatte ab 1400 v.C. eine Blüte bis zur Zerstörung durch die Seevölker 1192 v.C. die mit 6 Kriegsschiffen landen. Die Soldaten von Ugarit waren als Tributleistung zum König der Hethiter abgestellt, die Stadt wehrlos. An dem Tag war eine Sonnenfinsternis, das wurde auf einer gefundenen Keilschrifttafel besonders verzeichnet. Die MRZH-Tontafel (marzeah) beschreibt religiöse Baal-Feiern zu Kultzwecken. Der Königspalast als wichtigstes Bauwerk bedeckt 10.000 m² und besteht aus etwa 100 Räumen. Der Palast wurde im Altertum bewundert, der König von Byblos Rib-Addi rühmt ihn in einem Brief an den ägyptischen Pharao Echnaton. Kenntnisse von der Kultur, Religion und geschichtlicher Bedeutung von Ugarit werden zufällig durch Grabungen nach 1928 bekannt. Bereits unter Pharao Senusret I (1971–1926 v.C.) gibt es erste Kontakte nach Ugarit. Eine ugaritische Herrscherfolge aufgezeichnet in Akkadischer Keilschift mit 31 Königen beginnt mit dem König Yagaru (um 1850 v.C) und ended mit König Hammurapi II (1215-1195 v.C.). Sein Nachfolger Hammurapi III lies diese Liste anfertigen. Ugarit arrangiert sich mit den Großmächten, unterhält Kontakte mit nordägyptischen Hyksos, König Niqmaddu II heirate um 1400 v.C. eine ägyptische Prinzessin, leistet später den Hethitern unter Suppiluliuma I Tribut in Form von Soldaten. Die Texte sind in Akkadisch geschrieben. Der ugaritische Gott El ist nach der biblischen Genesis 2 Schöpfer der Welt und belegt den heidnischen Ursprung der Bibel. Gott El gilt in Ugarit als Schöpfer der Welt, paart sich mit vielen Frauen und wird als Mann mit Stierhörnern verehrt. Ugaritische Götzen sind Yamm, Dagan, Mot, Anath, Kothar, Baal (Sohn von El) und Asherah (Frau von El, semitisch Astarte). Der Frauenfeind Luther streicht Astarte aus seiner Bibel. Ugaritische Götzen, Gebete, Mythen, Rituale, Texte und Begrifffe wie Dan-i-El; Ezek-i-El; Sam-u-El, Ish-ma-El, El-i-jah, El-o-him werden in den hebräischen Tanach übernommen. Psalm 29 verherrlicht Baal als den ugaritischen Wettergott. Die heidnischen Götzen El Shaddai, El Elyon und El Berith werden zum hebräischen Gott Yahwe umgedeutet. Die ugaritischen Mythen haben großen Einfluss auf die canaanitische Kultur, was bis zur Entdeckung von Ugarit vor nur 75 Jahren die Mehrzahl der Theologen und Bibeldeuter vehement bestreiten. Althebräisch sowie Punisch, Amonitisch, Moabitisch, Edomitisch und Samariatisch gründen sich um 1000 v.C. auf Phönizisch bis zur Eroberung durch den Assyrer Sin-ahhe-eriba 701 v.C. Offensichtlich gab es nie eine kulturelle Entwicklung der Hebräer entstanden als ein Zusammenschluss wilder Räuberbanden aus Cannaan. Althebräisch und Phönizisch sind kaum zu unterscheiden, der erste bekannte Text ist der Gezer-Kalender von 925 v.C. auf einer Tontafel. Die El-Kerak Tonscherbe in Moabitisch beschreibt den Sieg des Moabiter Königs Mesha vom Toten Meere über König Omri von Judäa aus der Zeit um 900 v.C. Auf Inschriften in Kuntilet-Arjud/Negev und in Khirbet-el-Kom/Judäa wird im 8.Jahrhundert dem Gott Yahwe und seiner Asherah als polytheistischer Kult gehuldigt. Mit Keramik-Inschriften wie Byt-Yhwh, der Witwen-Petition 700 v.C. und dem Lachish-Brief von 589 v.C. wird Althebräisch verbreitet bis zum Untergang von Judäa nur wenig später mit der Verschleppung der gesamten Oberschicht gefolgt von über 350 Jahren Schweigen. Elephantine nahe Assuan an der Grenze zu Nubien existiert seit der 1.ten Dynastie als Grenzfeste auf einer Nilinsel. In der 3.ten Dynastie (2708-2285 v.C.) gibt es neben den Lehmhütten auch Tempel für den Gott Khnum und die Göttin Satis erbaut von Pharao Pepi I. Pharao Hatschepsut vergrößert den Tempel der Satis in der Zeit des neuen Reichs. In persischer Zeit wird eine Garnison hebräischer Soldaten auf Elephantine stationiert. Eine Sammlung von Rechtsdokumenten und Briefen in Aramäisch bekannt als Elephantine Papyri wird auf der Insel von Archäologen entdeckt, darunter der Papyrus von 407 v.C. in Aramäisch an den persischen Gouverneur Bagoas, der den Wiederaufbau von Jerusalem auf die nachfolgende Zeit unter persischer Herrschaft datiert. Man spricht und schreibt in Aramäisch, Hieratisch, Demotisch, Akkadisch und später Altgriechisch und Latein, gehuldigt wird dem Nilgott Khnum und Sati nachdem der jüdische Yahwekult aufgegeben wird. Andere Papyri nennen Judäa mit dem persischen Namen Yehud, die persischen Könige Cambyse (529–522 v.C.), Darius II (425–405 V.C.) und bezeugen die kulturelle Bindung an Babylon. Die Literatur nutzt überwiegend den Term „Althebräisch“, meint damit aber „Mittelhebräisch“ bzw. „Tiberian Hebrew“ mit intralinearer Vokalisierung in aramäischer Quadratschrift. Der Übergang von Althebräisch (K´tav Ivri) genutzt bis etwa 590 v.C. zum nachpersischen Mittelhebräisch (K´tav Ashuri) ist mangels alten Texten nicht bestimmbar. Das Buch Daniel des Tanach entsteht in Mittelhebräisch nach 150 v.C. Die älteste erhaltene Handschrift ist der Codex Leningradensis B 19A von 1008 n.C. Die etwa 800 Texte der Qumran Papyri mit diversen Vokalisationen differieren stark untereinander. Diesen masoretischen Texten folgt Jahrhunderte später das Samaritian Hebrew des Pentateuch oder auch Torah mit anderer Vokalisierung. Dazwischen liegen an die 6000 Abweichenungen, wie etwa Gott mit Elohim (ugaritisch) und Yahwe (eblaitisch). Mittelhebräisch war immer nur eine Sakralsprache der Priester, aus dem Alltagsleben der Hebräer war sie seit fast 400 Jahren verschwunden. |